Geschichte

Die „Metzger vom Hocheck“ – Tradition verwurzelt in mehr als sechs Jahrhunderten

Zunächst war der Berg in Herzoglicher Hand

1230 Bereits im Jahre 1230 waren die Ländereien um „Eck“ im damaligen Güter- und Abgabenverzeichnis der bayerischen Herzoge, dem sogenannten Urbar, gelistet. Somit wurde bereits im 13. Jahrhundert der Berg als Viehweide genutzt, also gerodet und kultiviert.

1270 Laut zweitem Urbar der bayerischen Herzoge war die Schwaige weiterhin in herrschaftlichem Besitz. Der Nutzviehhof hatte 300 Käse im Jahr abzuliefern und durfte keinen Ackerbau betreiben.

Das Anwesen im Wandel des Mittelalters

Die einzelnen Landwirtschaften von Eck und Hocheck wurden nach wie vor als eine zusammengehörige Schwaige verzeichnet und mussten jährlich gesamt 300 Käse, 5 Pfund Perner sowie 2 Metzen Hafer dem Herzog abführen.

1477Die Schwaige blieb als solche erhalten, jedoch waren nun drei selbstständige Güter auszumachen, welche von den Bauern Vingck, Hännsl von Hochegck und Liendl bewirtschaftet wurden. Peter Vingk von Egk hatte dabei 3/8 der Schwaige inne, ebenso wie Hanns Hoch Egker. Das verbleibende Viertel viel auf Lienhart Egker.

Dies war die Geburtsstunde der Eigenständigkeit unseres Hauses und zwar unter der Führung eines Vorfahren der Familie Berger. Noch zu Beginn des 16. Jahrhunderts nannte man die Besitzer „von hochn Eckh“, ehe 1550 der Name Hochegger erstmals gelistet wurde.

Metzger Wappen Hocheck

Sieben Generationen später

1550 – 1802 Über 250 Jahre hinweg wurde der Hof stets an einen Sohn weitergegeben. Noch heute würden sich die Besitzer Hochegger nennen, hätte im 18. Jahrhundert Sebastian Hocheggers Frau ihm doch neben den 14 Töchtern auch nur einen männlichen Stammeshalter geschenkt.

1878 Simon Berger, ein Enkelkind von Johann und Elisabetha, wurde am 30. April 1878 der Hof überschrieben. Er und seine Frau waren es, welche die ersten Gäste auf Hocheck mittels eigenen Erzeugnissen verköstigten.

1921 – 1958 Ihr Sohn, ebenso Simon getauft, und neuer Besitzer der Landwirtschaft tat es ihnen gleich und war neben Landwirt also auch Gastwirt.

1974 Die mittlerweile verstorbenen Senior-Wirtsleut Simon und Rosa Berger legten die Landwirtschaft still, um sich auf die Bewirtung des immer größer werdenden Gästekreises sowie auf die Hocheck-Lifte konzentrieren zu können.

1982Bau des Nebenhauses mit insgesamt fünf Wohnungen

1993 Umbau der Doppelzimmer im Haupthaus zu geräumigen Appartements für bis zu 4 Personen

1995 Renovierung der Ferienwohnungen im Nebenhaus  und neue Möblierung im Oberaudorfer Bauernstil.

2008 Verwirklichung eines Holzaufbaues über unserer Garage

2013 Das große Lokal erstrahlt in neuem Glanz: im Zuge der Sanierung unserer Heizungsrohre und Wasserleitungen wurde ein neuer Fußboden mit freundlichen, hellen Fließen verlegt

2014 Inbetriebnahme des Oberaudorfer Fliegers

2018 Ein Kneippbecken wird zwischen der Bergstation des Hocheck Sesselliftes und dem Kinderspielplatz neben unserem Berggasthof eingeweiht. An der Talstation der Bergbahnen Hocheck wird eine 68 m lange Free-Fall-Trockenrutschbahn eröffnet

2020Kinder dürfen sich ab diesem Sommer über eine Gold- und Edelstein-Waschanlage neben des Spielsplatzes freuen – 2024 wird diese um eine zweite Station direkt nebenan erweitert

2022Als neueste Sommer-Attraktion zwischen Bergstation und Mittelstation verspricht eine Disc-Golf-Anlage Jung und Alt jede Menge Freude am Frisbee-Spiel